WWF-Sponsorenläufe in Hochdorf und Unterägeri

07. Juni 2017

Am 24. Mai und 1. Juni rannten rund 530 Kinder von 19 Klassen an WWF-Sponsorenläufen in den Gemeinden Hochdorf und Unterägeri für Grossraubtiere sowie Wildbienen.

Start Unterägeri (c) René Bieri

Mit dem Panda rennen 

Für die Finanzierung seiner Natur- und Umweltschutzprojekte stützt sich der WWF auf die Mithilfe aus der Bevölkerung. Deshalb führt der WWF Zentralschweiz Sponsorenläufe durch. Hier sind es die Kleinen, die eine grosse Leistung für den Natur- und Umweltschutz erbringen. Am 24. Mai und am 1. Juni war es denn auch in Hochdorf und Unterägeri soweit. In Hochdorf rannten 280 Kinder aus 14 Klassen für die Grossraubtieren Wolf, Luchs und Bär, in Unterägeri 250 Kinder aus 15 Klassen für WWF-Projekte, welche den Wildbienen zugutekommen.                                    

Die grossen Landraubtiere Europas

Der WWF Lauf in Hochdorf war in die Projekttage der dortigen Primarschule zum Thema Grossraubtiere eingebettet. Nachdem die Kinder sich eingehend mit dem Thema beschäftigt hatten – unter anderem in einem WWF Schulbesuch – hatten sie nun die Chance sich sportlich für die Tiere einzusetzen.

Die Chancen stehen gut, dass Wolf, Luchs und Bär in unseren Bergwäldern erneut eine Heimat finden. Mehr als 100 Jahre nach ihrer Ausrottung sind ihre Lebensgrundlagen wieder weitgehend intakt. Damit die Tiere langfristig bei uns überleben können, braucht es aber noch viele Anstrengungen. Der WWF setzt sich für unsere heimischen Grossraubtiere und ihren Lebensraum ein. Herdenschutz und Aufklärungsarbeit helfen, die Konflikte mit dem Menschen zu verringern.   

Helferinnen für die Artenvielfalt

Die (Wild-)Bienen wiederum waren Thema der Primarschule Unterägeri und wurde auch von der Primarschule Oberägeri gerne angenommen, die sich dem WWF Lauf im Rahmen ihres Jahresmottos «Xund & Zwäg» anschlossen.

Wildbienen hingegen leisten einen un­schätzbar grossen Beitrag für Mensch und Natur. Sowohl die Honig- als auch die Wildbienen bestäuben Blüten, sor­gen dafür, dass unsere Welt bunt ist und Pflanzen Früchte tragen. Jeder dritte Bissen, den wir Men­schen essen, ist abhängig von ihrer Be­stäubung. Leider ist das Leben der Insekten schwierig geworden: Chemieeinsatz in der Landwirtschaft und zu häufiges Mähen von Wiesen sind nur zwei Beispiele, die es den kleinen Arbeiterinnen schwer machen, gesund zu bleiben sowie ausreichend Nahrung und Nistmöglichkeiten zu finden. Der WWF setzt sich zusammen mit anderen für eine vielfältige, naturbelassene Landschaft ein, die nicht nur dem Menschen Freude vereitet, sondern auch die Artenvielfalt und das Überleben der Wildbienen sichert.   

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