WWF Zug für konkrete energiepolitische Massnahmen

13. Juli 2017

Der Klimawandel betrifft uns alle, auch den Kanton Zug. Die Schweiz trägt den Klimavertrag von Paris mit, der zum Ziel hat, dass die globale Erwärmung unter 1.5°C gehalten werden soll. Daraus leitet sich ab, dass unsere Energieversorgung bis 2050 fossilfrei sein muss.

Mit dem klaren Ja zur Energiestrategie am 21. Mai 2017 hat auch das Zuger Volk gezeigt, dass es ihm ernst ist mit dem Klimaschutz.

Weg von fossilen Heizungen

Der WWF Zug begrüsst es daher, dass der Energie- und Baudirektor Urs Hürlimann die Kräfte bündeln will und das kantonale Energieleitbild überarbeiten lässt (siehe heutige Medienmitteilung vom 13.7.2017).

Die grössten Verursacher von Treibhausgasen und damit die 3 grössten energiepolitischen Herausforderungen sind in der Schweiz der Gebäudesektor, der Verkehr und die Industrie. Gerade im Gebäudebereich besitzt der Kanton gute Hebel, die Treibhausgasemissionen zu senken. Liegen doch die Energiegesetze im Gebäudebereich in der Verantwortung der Kantone. Dabei fallen insbesondere die Öl- aber auch Gasheizungen negativ ins Gewicht. Jede Ölheizung verursacht in ihrem Leben 150t CO2. Das ist, also ob man 20mal mit dem Auto um die Welt fahren würde. Gegen 70% der Zuger Heizungen laufen mit fossilen Energieträgern.

Der WWF Zug begrüsst es, dass der Kanton Zug ein zeitgemässes Energieleitbild will. Barbara Gysel, Präsidentin des WWF Zug: «Werden erneuerbare Energien nicht auch konkret und effektiv gefördert, verkommt das Energieleitbild zu einem Papiertiger. Der innovative Kanton Zug hat mehr zu bieten.»

Daher fordert der WWF Zug den Regierungsrat auf, zügig für konkrete Massnahmen zu sorgen. Die Zukunft ist erneuerbar! 

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