Biodiversität

Erhaltung der Artenvielfalt

Biodiversität bezeichnet die Vielfalt des Lebens: Alle Lebewesen, alle Lebensräume aber auch die genetische Vielfalt ist Teil davon.

Für uns Menschen ist diese Vielfalt Grundlage unseres Überlebens: Nahrung, Kleidung, Werkstoffe oder Medizinalstoffe gewinnt der Mensch aus der Natur. Natürliche Lebensgemeinschaften in Ökosystemen – wie Wälder – speichern CO2, schützen vor Lawinen und Hochwasser, verhindern Erosion und regulieren das Klima. 

Hauptursache für den Verlust der Biodiversität ist der global wachsende Ressourcenverbrauch. Dabei geht Boden verloren, die Ökosysteme werden zunehmend zerstückelt und die Lebensraumqualität gerät in Gefahr. Der Verlust an Biodiversität und die möglichen dramatischen Folgen daraus werden von der Bevölkerung zu wenig wahrgenommen. Darum setzt der WWF auch weiterhin konsequent auf Sensibilisierung. 

Die Politik spielt eine wichtige Rolle für den Erhalt der Biodiversität. Mit Entscheiden z.B. in der Landwirtschaftspolitik, der Raumplanung und dem Engagement für internationale Konventionen kann die Politik entscheidende Rahmenbedingungen setzen. Der WWF setzt sich dafür ein, dass die Politik ihre Verantwortung wahrnimmt.  

Über-regionales Projekt "Lebensraum-Vernetzung und Artenförderung"

Anfang 2015 lancierte der WWF Zentralschweiz ein Schwerpunkt-Projekt, „Lebensraumvernetzung und Artenförderung in der Zentralschweiz“, in Koordination mit dem WWF Schweiz. Hierbei ergreifen wir Massnahmen für bedrohte, regional-spezifische Lebensräume (z.B. Tuffquell-Fluren in Zug, Trockenmauern in Obwalden) oder gebiets-typische Arten (z.B. Feldhase in Luzern, Luchs in Uri). 

Wildbienen-Hotel

Unsere Honigbienen haben viele verwandte wilde Arten. Weil Ihnen die spezielle Nahrung und die entsprechenden Bruträume fehlen, werden sie immer seltener. Der WWF bietet diesen bedrohten Arten Hilfe. Alle Garten und Balkonbesitzer können mit dem Aufstellen eines Wildbienen-Hotels etwas dazu beitragen.  

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