Biber

Der grösste Nager Europas

Nachdem der Biber einst in der ganzen Schweiz weit verbreitet war, wurde er im 19. Jahrhundert fast vollständig ausgerottet. Deshalb haben Naturfreunde zwischen 1958 und 1977 an verschiedenen Orten in der Schweiz rund 140 Biber wieder angesiedelt.

Seit einigen Jahren tauchen vor allem im Kanton Luzern immer mehr Biber auf. Eine dauerhafte Besiedlung wird immer wahrscheinlicher. Bis heute zählt man in der Schweiz bereits wieder über 2'000 Individuen (Stand 2014, Trend steigend). Wir heissen den Biber herzlich willkommen und setzen uns weiter dafür ein, dass er wieder genügend Raum zum Leben erhält.

Einzigartig im Tierreich ist die Begabung des Bibers, seinen Lebensraum aktiv seinen Bedürfnissen anzupassen. Der Biber schafft ein Mosaik von neuen Biotopen und Strukturen, indem er die Vegetation offen hält, Totholz produziert oder Fliessgewässer zu Teichen aufstaut. Amphibien, wasserlebende Insekten und Larven, Fische, Libellen, Vögel und viele bedrohte Pflanzenarten profitieren davon. Lebensräume mit Bibern sind artenreicher als jene ohne Biber. Zudem Können Biberdämme helfen, Hochwasserspitzen zu brechen. Die Dämme sind ausserdem ökologisch wertvoll, weil sie helfen, das Wasser verstärkt im Boden zurückzuhalten.

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