Aktion Feldhase vor dem Regierungsgebäude in Luzern

19. März 2018

Die «Aktion Feldhase» der Luzerner Umweltverbände BirdLife, Pro Natura und WWF von heute Morgen vor dem Regierungsgebäude in der Stadt Luzern hat Anklang gefunden. Die Organisationen warben bei Kantonsräten- und rätinnen für ein Postulat von Hasan Candan/SP, das die Förderung der Feldhasen zum Ziel hat.

(c) Jonas Kaufmann WWF

Es gab zahlreiche wohlwollende Reaktionen von Kantonsräten/-innen. Der Feldhase ist ein Sympathietier – das spürt man nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in den Politik. Da man weiss, wie man dem vielerorts nur noch seltenen Feldhasen auf die Sprünge helfen kann, hoffen die Umweltverbände auf die Annahme des Postulats von Hasan Candan in der nächsten Session. Kurt Eichenberger meint dazu: «Mit dem nötigen politischen Druck könnten weitere Verbesserungen in der landwirtschaftlichen Praxis erzielt werden». Vorbild ist die in Luzern seit 2018 bereits subventionsberechtigte Massnahme der dünneren Aussaat von Getreide. Der Feldhase profitiert von Versteckmöglichkeiten im Acker, die Landwirte erleiden dabei wegen den entgoltenen Ernteeinbussen aber keine Nachteile. Es gibt weitere Massnahmen, die erfolgsversprechend sind, so zum Beispiel ein anderes Anlegen von Brachen oder ein angepasstes Schnittregime im Wiesland. «Was wissenschaftlich  und in der Praxis nachgewiesen wurde, muss nur noch umgesetzt werden», meint Eichenberger.

 

 

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