Mach mit! Referendum gegen das missratene Jagdgesetz

14. Oktober 2019

Die Revision des Jagd- und Schutzgesetzes (JSG) ist missraten und gefährdet den Artenschutz als Ganzes.

Tiere wie Luchs, Biber, Graureiher oder Wolf könnten künftig abgeschossen werden, ohne dass die Tiere je Schäden angerichtet haben - einfach nur, weil es sie gibt. Damit schiesst die Revision weit über das ursprüngliche Ziel des pragmatischen Umgangs mit dem Wolf hinaus. Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz, die Gruppe Wolf Schweiz und Zooschweiz haben deswegen das Referendum ergriffen. Ein Nein gegen dieses missratene Jagdgesetz verhindert, dass seltene Säugetiere und Vögel in der Schweiz noch mehr unter Druck geraten.

Nach dem neuen Gesetzesvorschlag haben statt dem Bund neu die Kantone die Kompetenz, Bestände von geschützten Tierarten zu regulieren. Die Zustimmung des Bundes ist jedoch notwendig, um eine kantons- und gar länderübergreifende Koordination zu gewährleistet und zu verhindern, dass zum Beispiel ein Tier im einen Kanton sorgfältig geschützt und im anderen abgeschossen wird. Ein nachhaltiger Schutz seltener Arten würde so verunmöglicht. Wildtiere kennen keine politischen Grenzen.

Wir haben das Referendum gegen dieses missratene misslungene Gesetz ergriffen: deshalb müssen wir 50'000 Unterschriften sammeln, bis Weihnachten! Damit wir das schaffen, ist jeder noch so kleine Beitrag von euch Gold wert!

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