Mehr WWF in der Zentralschweiz

31. März 2015

Der WWF setzt in der Zentralschweiz neue Schwerpunkte und verstärkt sein Regionalbüro. In den Bereichen Energie, Gewässer und Biodiversität sollen zusätzliche Akzente gesetzt werden, zudem wird die Freiwilligenarbeit ausgebaut. Urs Brütsch, langjähriger Leiter der Sektionen Luzern und Uri, übernimmt dabei neu die Funktion des Gewässer-Experten für die ganze Zentralschweiz. Die Geschäftsführung der beiden Sektionen liegt neu bei Kurt Eichenberger. Und Marie Rubel ist für die Freiwilligenarbeit, das Fundraising und die Umweltbildung zuständig.

Die Zentralschweiz ist für den WWF Schweiz seit letztem Jahr eine Pilotregion. Das Ziel: noch mehr Wirkung durch die Entwicklung von überregionalen Strukturen und Projekten. Zu diesem Zweck wird die bereits bestens eingespielte Bürogemeinschaft der WWF-Sektionen Luzern, Uri, Zug, Nid- und Obwalden in der Stadt Luzern künftig stärker thematisch ausgerichtet. Die WWF-Mitarbeitenden setzen sich also nicht mehr nur für mehr Umweltschutz in „ihrem“ Kanton ein, sondern spezialisieren sich und stellen ihr Wissen dann überregional zur Verfügung. Schwerpunkte sind dabei die Themen Energie, Gewässer und Biodiversität. So gilt es beispielsweise, die laufende Energiewende so umweltschonend wie möglich zu gestalten und die zum Teil massiv verspätete Umsetzung der Gewässerschutzgesetze zu forcieren. Um noch mehr Wirkung zu haben, will der WWF zudem vermehrt auch mit Freiwilligen arbeiten. Die kantonale Verankerung bleibt dabei unangetastet. Dafür sorgen insbesondere auch die Vorstände, die jedoch ebenfalls verstärkt zusammenarbeiten.

Personelle Verstärkungen

Im Rahmen dieser Neuausrichtung übernimmt Urs Brütsch, seit 1990 beim WWF Luzern, die Funktion des Gewässerexperten für die gesamte Zentralschweiz. Esther Hegglin, seit 2012 beim WWF Zug, ist neu für die Themen Klima und Energie zuständig. Marc Germann vom WWF Unterwalden ist verantwortlich für die Themen Biodiversität, Raumplanung und Landwirtschaft.

Für die WWF-Sektionen Luzern und Uri ist neu Kurt Eichenberger zuständig. Eichenberger ist Biologe und war sechs Jahre lang Verantwortlicher für das Thema Biodiversität beim WWF Schweiz. Danach arbeitete er als Regionalstellenleiter beim WWF Oberwallis.

Neu beim WWF Zentralschweiz ist auch Marie Rubel, und zwar als Koordinatorin für Freiwillige, Fundraising und Umweltbildung. Marie Rubel hat an der ETH Umweltnaturwissenschaften studiert und bringt Erfahrung in der Umweltbildung und -kommunikation mit. Gemeinsam werden die Zentralschweizer WWF-Crew und die vier kantonalen Vorstände dafür sorgen, dass die Natur eine noch stärkere Stimme bekommt

Auskunftspersonen:

  • Kurt Eichenberger, Geschäftsleiter WWF Luzern und WWF Uri, Tel. 079 830 96 80
  • Urs Brütsch, Gewässerexperte WWF Zentralschweiz, Tel. 041 417 07 22
  • Marie Rubel, Freiwilligen-Koordinatorin WWF Zentralschweiz, Tel. 041 417 07 26 
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