Stellungnahme zur kantonalen Volksinitiative «Zur Regulierung von Grossraubtieren im Kanton Uri»

10. Februar 2019

Heute befürwortete die Urner Bevölkerung die kantonale Volksinitiative «Zur Regulierung von Grossraubtieren im Kanton Uri». Der WWF Uri hat mehrmals die Unsinnigkeit der Initiative und deren bereits weitgehend erfüllten Forderungen gezeigt.

Der Bund regelt nämlich den Umgang mit (inter-)national geschützten Arten. Der Kanton Uri schöpft bereits heute den Spielraum maximal aus. Darüber hinaus machen Einzellösungen keinen Sinn, weil sich mobile Arten wie zum Beispiel der Wolf nicht an Landesgrenzen und schon gar nicht an Kantonsgrenzen halten. Die Initiative führt weder zu einer Verbesserung der Situation noch bringt sie neue Möglichkeiten.

 

Der WWF setzt sich in Uri seit Langem für zukunftsgerichtete und nachhaltige Lösungen ein und wird dies auch weiterhin tun. Wir engagieren uns für eine Fortführung der Strukturanpassung der Alpwirtschaft und für die Weiterentwicklung des Herdenschutzes. Nur damit ist den Betroffenen wirklich geholfen. Bund und Kanton haben die notwendigen Planungsinstrumente dafür geschaffen und unterstützen die Bewirtschafter mit Beratung und Finanzen. 

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