Wildbienenhäuschen

"Ich bin eine Mauerbiene. Die vielen Blüten auf dem Biohof sind mein Paradies!" 

Wildbienenhäuschen – wo es summt und brummt

Wir gehören zu den Wildbienen. Im Gegensatz zu den Honigbienen stechen wir fast nie. Honig gibts von uns keinen, weniger fleissig sind wir aber nicht! Wir besuchen nämlich doppelt so viele Blüten pro Tag wie unsere Artgenossen und arbeiten auch, wenns mal weniger schön ist. So sorgen wir dafür, dass es im Herbst eine reiche Ernte gibt und die Blumen sich vermehren. Darum sind wir für die Biodiversität besonders wichtig!  

Wohnungsnot

Verschiedene Bienenarten bevorzugen verschiedene Nistplätze: Während meine Cousinen, die Sandbienen, Löcher in die Erde graben, suchen wir uns Hohlräume. In eine Brutzelle legen wir unsere Eier mit genügend Proviant, das heisst Pollen und Nektar. Aus dem Ei schlüpft eine Larve, die den Proviant frisst und sich verpuppt. Den Winter über schläft sie geschützt in ihrer Brutzelle, die wir mit «Speichel-Mörtel» zugeklebt haben. Im Frühjahr schlüpfen die Jungen. In den aufgeräumten Gärten und in der industriellen Landwirtschaft verschwinden unsere Nistplätze wie Trockenhalme, Totholz, offene Erdflächen oder Steinhaufen. So finden wir keine Wohnungen mehr. Künstliche Nisthilfen wie Wildbienenhäuschen sind eine willkommene Ergänzung, auch wenn sie natürliche Nistplätze nicht ersetzen können. 

Hunger 

Zeitweise haben wir auch Hunger: Auf den überdüngten Wiesen blühen immer weniger Pflanzen, blumenreiche Wegränder werden zurückgestutzt und die Bauern mähen oft gleichzeitig. Deshalb ist für uns wichtig: Lasst Asthaufen liegen und Wildblumen stehen!

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Wollen Sie in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon Nist- und Futterplätze für Wildbienen schaffen? Wir zeigen Ihnen, wie es geht: 

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